Fashion Lifestyle

S l o w F a s h i o n – Mode mit gutem Gewissen

Slow Fashion. Wir haben einen neuen Begriff am Modehimmel. Slow Fashion steht für nachhaltige und bewusste Mode. Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern ein bewussterer Umgang mit Menschen, Ressourcen und Umwelt. Bisher wurden von Designern neue Kollektionen in rasantem Tempo entworfen und auf den Markt gebracht. Als modebewusste Käufer jagen wir jedem Trend hinterher und eine Saison später ist der Spass wieder vorbei. Wir werden überhäuft von Massenware der Textilketten und kaufen ständig neue und billige Kleidung. Habt ihr euch in der Ankleide aber jemals gefragt, wie der Pulli den ihr gerade anprobiert hergestellt wurde? Nein? Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir beim Shoppen auch nie wirklich Gedanken darüber gemacht. Klar schau ich mal auf’s Etikett aus welchem Material mein Shirt ist oder was bei „Made in…“ draufsteht, aber weiter nichts. Schlussendlich landet das Teil doch in meiner Einkaufstüte. Warum fangen wir nicht damit an bewusster zu shoppen und zu hinterfragen unter welchen Bedingungen NäherInnen arbeiten müssen. Denn oft schuften sie unter katastrophalen Arbeits- und Produktionsbedingungen. Bei Slow Fashion geht es auch darum unser Konsumverhalten einzuschränken. Langsamer und bewusster zu kaufen, das ist das Ziel. Slow Fashion ist aber auch ein Kostenpunkt, denn man blättert für ein Shirt einfach mehr hin wenn es hochwertig hergestellt wurde. Dafür ist das Kleidungsstück langlebiger, die Qualität zahlt sich aus. Dass Biomode trendig sein kann, zeigen dieses Jahr auch diverse Designer, wie Jil Sander, Celine oder Michael Kors. Inspiriert von der Natur zeigten sie coole Schnitte, sanfte Erdtöne, angenehme und hochwertige Stoffe. Sorgfältig ausgewählte Materialien wie Baumwolle, Seide und Leder sind wichtige Bestandteile. Es muss natürlich nicht gleich teure Designermode sein, auch COS und ARKET – die übrigens beide zum H&M Giganten gehören – setzt auf Nachhaltigkeit und bietet bezahlbare Kleidung an. Ich persönlich achte mich immer mehr darauf, nicht jedem Trend hinterher zu rennen und bewusster einzukaufen. Ausserdem ist es einfach schön wenn man weiss wie das Lieblingskleidungsstück dass im Schrank hängt hergestellt wurde. Ich kaufe lieber mal ein Teil weniger, dafür darf’s dann auch ein bisschen mehr kosten. Die Einstellung Qualität vor Quantität stimmt für mich und ich setze vermehrt auf Basics aus angenehmen Materialien, weil sie einfach zeitlebiger sind. Slow Fashion ist Wohlfühlfashion. Mode die die Trägerin auch nach Jahren noch glücklich macht. Wie steht ihr zu dieser Einstellung?

Ich habe heute ein paar Slow Fashion Inspirationen vom Runway und aktuellen Kollektionen für euch herausgesucht.

 

 

 

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